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Nie wieder Rückenschmerzen beim Kochen – so wird Ihre Küche ergonomisch

Stellen Sie sich vor, Ihre neue Küche ist frisch eingerichtet und dann kommt die Überraschung: Die Schranktüren sind beim Öffnen im Weg, die Tischhöhe ist unbequem, der Backofen zu niedrig eingesetzt. Mit solchen Zuständen sollten Sie sich auf keinen Fall abfinden. Eine nicht ergonomisch gestaltete Küche bietet viele Unfallgelegenheiten und ist auf Dauer nicht gut für Ihren Körper. Damit Sie besser geschützt sind, gesundheitliche Beschwerden vermeiden und sich einen nachträglichen Umbau sparen können, informieren wir Sie über alles, was Sie über ergonomische Küchen wissen müssen. WEKUmat Küchenwerk steht Ihnen auch für eine persönliche Beratung in Wiesbaden, Frankfurt, Offenbach, Hanau, Würzburg und Aschaffenburg zur Verfügung.

Worauf ist bei ergonomischen Küchen zu achten?

Es gibt bestimmte Ausführungen des Beugens und Hebens, die den Körper schonen. Aber oft muss es schnell gehen und wir vernachlässigen diese Bewegungen. Bei einer ergonomisch gestalteten Küche geht es darum, unnötige Bewegungen zu vermeiden. Gerade bei individuell gestalteten Küchen und mithilfe eines Küchenplaners kann von Anfang an auf folgende Dinge geachtet werden:

  • Laufwege
  • Arbeitsbereiche
  • Greifhöhe
  • Arbeitshöhe
  • Händigkeit

Wie sollte eine ergonomische Küche gestaltet sein?

Eine Küche kann in der Regel in drei bis fünf Arbeitsbereiche aufgeteilt werden: Kochen, Waschen, Lagerung, Vorbereitung und Essbereich. Deren Anordnung muss eine Struktur haben, sodass reibungslose Abläufe möglich sind. So ist es beispielsweise unpraktisch und gefährlich, den Essbereich neben der Kochstelle zu platzieren.

Falsch geplante Arbeitsbereiche stehen sich im Wege und durchkreuzen die Laufwege. Eine sinnvolle Küchenaufteilung in U- oder L-Form mit einer Kochinsel in der Mitte erlaubt mehreren Personen gleichzeitig zu arbeiten, hält die Laufwege kurz und verhindert deren Überkreuzung. Außerdem müssen die Wege mit Freiraum für Türen und Schubladen eingeplant werden. Hervorspringende Ecken oder Kanten versperren die Wege, sorgen für unnötiges Hin und Her und belasten die Gelenke.

Für linkshändige Personen ist eine Küchenplanung von links nach rechts vorteilhaft, für rechtshändige Personen ist es genau umgekehrt. Sind beide Händigkeitstypen im Haushalt vertreten, können Sie mehr Schubladen, Schiebetüren, Faltlifttüren, Klappen und offene Regale in die Planung mit einbeziehen, die neutral sind.

Zugleich ist die Sicht- und Greifhöhe wichtig. Damit Sie nicht ständig auf einen Hocker steigen müssen, um an die obersten Regale zu gelangen, planen Sie alles in einer angemessenen Höhe. Stellen Sie deshalb die Spülmaschine und den Backofen höher, sodass Sie sich nicht dauernd bücken müssen.

Welche Küchenzeilenhöhe ist empfehlenswert?

Oft sind wir beim Kochen etwas gebückt oder beim Abwasch ein wenig schräg, was für Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich sorgen kann. Das lässt sich leicht verhindern, indem diese drei wichtigen Bereiche angepasst werden:

  • Arbeitsflächen: Je nach Vorliebe sollten mehrere Arbeitsflächen vorhanden sein, die in der Höhe variieren. Die Höhe zum Schneiden kann für das Kneten beispielsweise eher ungünstig sein. Achten Sie auf Ihre eigene Körpergröße. Mit entsprechenden Durchschnittswerten und Ausprobieren können Sie die perfekte Höhe für die Arbeitsfläche finden.
  • Herd: Sollte um etwa 10 bis 15 Zentimeter gegenüber der Arbeitsfläche abgesenkt sein. Damit können Sie leichter in die Töpfe schauen und umrühren.
  • Spüle: Sollte um etwa 10 bis 15 Zentimeter gegenüber der Arbeitsfläche erhöht werden, um den Rücken zu schonen.

Unsere Küchenplaner und -planerinnen von WEKUmat Küchenwerk besprechen gerne mit Ihnen die einzelnen Details, wie Sie Ihre Küche an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen.

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