So planen Sie eine kinderfreundliche Familienküche

Leben Kinder mit in einem Haushalt, gelten besondere Anforderungen an die Küchenplanung. Elektrische Geräte, scharfe Messer und Schubladen sind nur einige Gefahrenquellen, die auf die kleinen Entdecker lauern. Sie als Eltern stehen sowohl in Wiesbaden und Frankfurt als auch in Offenbach, Hanau, Würzburg und Aschaffenburg vor der Frage: Wie lässt sich eine kinderfreundliche Familienküche gestalten? In diesem Artikel möchten wir von Wekumat Küchenwerk Ihnen unsere 4 besten Tipps mit auf den Weg geben, wie es gelingt, Risiken zu reduzieren und einen gemütlichen Lebensmittelpunkt zu schaffen, an dem sich die gesamte Familie wohlfühlt.

1. Tipp: Induktionskochfelder

Elektrische Geräte sind eine der größten Gefahrenquellen für Kinder. An erster Stelle stehen dabei heiße Herdplatten, die bei Hautkontakt zu Verbrennungen führen. Grundsätzlich gilt, dass Kinder nie unbeaufsichtigt in der Küche bleiben sollten, wenn der Herd in Betrieb ist. Wir empfehlen für eine kinderfreundliche Familienküche Induktionskochfelder. Statt des Kochfeldes selbst wird nur der Topf oder die Pfanne erhitzt. Das Kochgeschirr muss zudem zwingend über der Induktionsspule stehen, damit das Feld sich aktiviert. Die meisten Funktionsdisplays sind zusätzlich mit einer Kindersperre ausgestattet.

2. Tipp: Eine geschlossene Küche planen

Bei der Planung einer Küche träumen viele Eigenheimbesitzer und -besitzerinnen von einer offenen Wohnküche, die ein freundliches und einladendes Ambiente verspricht. Leben Kinder in Ihrem Haushalt, lohnt sich hingegen der Blick auf eine geschlossene Küche. Diese bietet den wesentlichen Vorteil, dass Sie den Zugang durch das Verschließen der Tür verhindern. Ohne Weiteres gelangen Kinder damit nicht mehr in die Räumlichkeit, sodass Sie jederzeit die Möglichkeit haben, sich während des Kochens um die Wäsche oder andere Dinge zu kümmern.

3. Tipp: Grifflose Schubladen

Die natürliche Neugier bei Kindern animiert diese nicht selten dazu, Schubladen zu öffnen und die darin befindlichen Gegenstände genauer unter die Lupe zu nehmen. Wie Sie selbst wissen, lagern in Küchenschubladen neben Kochtöpfen auch Küchengeräte mit Klingen oder zerbrechliches Geschirr. Eine elegante, moderne und zeitgemäße Lösung, die bei Ihrer kinderfreundlichen Familienküche schon bei der Planung berücksichtigt werden kann, sind grifflose Schubladen. Mit der Push-to-open-Technologie entriegeln sich Schubladen nur dann, wenn ein gewisser Druck auf die Oberfläche ausgeübt wird. Damit sind diese schwerer für Kinder zu öffnen. Eine Alternative bieten Schutzriegel, bei denen sich die Schublade nur einige wenige Zentimeter öffnen lasst und in der Position stehen bleiben. Ferner gilt: Organisieren Sie die Inhalte so, dass für Kinder erreichbare Fächer keine gefährlichen Gegenstände enthalten.

4. Tipp: Steckdosen kindersicher machen

Steckdosen sind auch in der Küche eine Gefahrenquelle für Kinder. Eine der bekanntesten Schutzmaßnahmen ist es, diese mit einer Drehsicherung zu versehen, die einfach auf die Steckdose geklebt oder eingesteckt wird. Bei der Küchenplanung haben Sie die Möglichkeit, versenkbare Steckdosenleisten integrieren zu lassen, was für eine elegante Optik sorgt.

Weitere Ideen für mehr Sicherheit in der kinderfreundlichen Familienküche

Eine kinderfreundliche Familienküche eliminiert bereits bei der Planung potenziale Gefahren. Nachfolgend geben wir Ihnen noch weitere Ideen an die Hand, die den Umgang in der Küche selbst betreffen und für mehr Sicherheit sorgen:

  • Legen Sie klare Regeln wie fest, wie etwa „kein Rennen in der Küche“.
  • Klären Sie ab einem gewissen Alter Ihr Kind über die Gefahren auf.
  • Beziehen Sie Kinder in die Kochvorbereitungen und das Kochen selbst mit ein.
  • Sorgen Sie für Beschäftigung beispielsweise mit Kreidetafeln oder platzieren Sie hier eine Kinderspielküche.
  • Organisieren Sie Schubladen kindersicher.

Damit legen Sie die Grundlage für eine kindersichere Küche, in der sich die gesamte Familie wohlfühlt und Sie eine Sorge weniger haben.

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