Küchenformen: Diese 6 Varianten sollten Sie kennen

Eine Küche kauft man nicht alle Tage. Die Küchenplanung sollte entsprechend gut durchdacht sein. Damit Sie sich viele Jahre in Ihrer neuen Küche wohlfühlen, schreiben wir von der WEKUmat Küchenwerk Werner Kühn e.K. professionelle und persönliche Küchenplanung groß. Eine wichtige Frage auf dem Weg zu Ihrer individuellen Traumküche muss ganz am Anfang geklärt werden: Welche Küchenformen gibt es und welche passt zu Ihnen? Wir informieren Sie hier über die folgenden sechs üblichen Küchenvarianten:

  • Einzeilige Küchen
  • Zweizeilige Küchen
  • Küchen in L-Form
  • Küchen in U-Form
  • Küchen in G-Form
  • Küchen mit Kücheninsel

1. Die einzeilige Küche – schlicht und einfach

Die einfachste unter den Küchenformen ist die einzeilige Küche. Alle Geräte, Schränke, Arbeitsflächen sind nebeneinander in einer Zeile angeordnet. Das macht diese Küchenform platzsparend. Selbst mit kleinem Budget lässt sich eine einzeilige Küche realisieren. Besonders bei Singles und Studierenden ist diese Küche beliebt. Eine platzsparende Küche bedeutet aber auch, dass Stauraum und Arbeitsfläche eher klein ausfallen. Auch ein Essplatz lässt sich nur schwer integrieren.

2. Die zweizeilige Küche – flexibler Klassiker

Eins plus eins macht zwei: Aus zwei einzelnen Zeilen entsteht die Küchenform „zweizeilige Küche“. Die beiden Küchenzeilen stehen sich dabei meist gegenüber. Andere Anordnungen sind aber auch möglich. Diese ebenfalls platzsparende Küchenform bietet mehr Stauraum und Arbeitsfläche als das einzeilige Pendant. Mehrere Personen können in einer zweizeiligen Küche gut gemeinsam kochen. Ein weiterer Vorteil: Befindet sich eine Tür oder ein bodentiefes Fenster an der kurzen Seite der Küche, lassen zwei Zeilen den Bereich frei. Unser Tipp: Teilen Sie Ihre zweizeilige Küche in eine Arbeits- und eine Stauseite ein. So arbeiten Sie am bequemsten.

3. Küchen in L-Form – hier geht es um die Ecke

Bei Küchen in L-Form wird eine zusammenhängende Küchenzeile über Eck gebaut. Egal, ob die Küche geschlossen oder offen sein soll – mit der L-Küche geht beides. Sie vereint Flexibilität mit Bewegungsfreiheit und einem hohen Maß an Stauraum. Selbst die Ecke in so einer Winkelküche kann durch einen Eckschrank mit drehbarem Rondell perfekt ausgenutzt werden.

 Moderne Küche in L-Form
(Adobe Stock//253496045)

4. Die Küche in U-Form – kurze Wege und viel Stauraum

Für eine Küche in U-Form muss ausreichend Platz zur Verfügung stehen. Mindestens zehn Quadratmeter sollten es sein. Quadratische Räume eignen sich für diese Küchenform mit viel Stauraum und Arbeitsfläche besonders. Das U kann entweder an drei oder zwei Wänden verlaufen. Beim Verlauf an zwei Wänden ragt eine Zeile frei in den Raum. Damit das Raumgefühl in einer U-Küche angenehm offen bleibt, empfiehlt sich eine Planung mit wenig Hochschränken. In U-Küchen verläuft meistens eine Zeile unterhalb eines Fensters – so kann der Blick beim Arbeiten ab und zu in die Ferne schweifen.

5. Die Küche in G-Form – ideal für Familien

Nicht weniger als zwölf Quadratmeter lautet die Faustregel für den Platzbedarf bei Küchen in G-Form. Diese besonders geräumige Küchenform ist ideal für das Wohnen, Kochen und Essen mit mehreren Personen. Eine von vier Zeilen ragt bei der G-Küche stets in den Raum – ideal für die Planung eines kleinen Essplatzes oder einer gemütlichen Theke. Küchen in G-Form eignen sich gut für offene Wohnsituationen.

6. Die Küche mit Insel – alles andere als einsam

Mit der Küchenform „Insel“ ist die Küche von der schlichten Kochstube zum gemütlichen und geselligen Koch- und Wohnzimmer geworden. Ob mit der Familie oder Freunden: Bei einer Küche mit Kücheninsel vereinigen sich maximale Bewegungs- und Gestaltungsfreiheit mit einem großen Platzangebot zu wahren Kochoasen. Zusammen kochen, kommunizieren und gemeinsam genießen – die dekorative Kücheninsel macht es möglich.

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